Am Donnerstag, den 14. November, lud der Ambulante Hospizdienst Weil der Stadt e. V. ins Klösterle ein.
Zum Thema „Braucht es den ärztlich assistierten Suizid?“ referierte Frau Dr. Christina Paul aus Tübingen. Als Palliativmedizinerin brachte sie viele Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag mit und veranschaulichte daran eindrucksvoll ihre Haltung zu Leben und Sterben.
Sie erläuterte dem Publikum den Unterschied zwischen aktiver Sterbehilfe und den vielfältigen palliativen Möglichkeiten am Lebensende. Dabei wurde spürbar, mit wie viel Wertschätzung und Offenheit sie den Menschen begegnet, die ihr anvertraut sind. In ihrer Arbeit versucht sie, auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten einzugehen, auch wenn diese nicht immer ihrer eigenen Haltung entsprechen.
Im Anschluss an den Vortrag wurden die aufkommenden Fragen beantwortet. Beim Ständerling ergaben sich danach wertvolle Gespräche und ein guter Austausch unter den Teilnehmenden.
Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen und ihre Spenden sowie bei allen Ehrenamtlichen für ihre Unterstützung beim Auf und Abbau und beim Ausschank während des Ständerlings.
